Schülerinnen und Schüler gestalten den Grundgesetzladen
Meinungsfreiheit. Gerechtigkeit. Liebe. Frieden. Kein Rassismus. So antworteten Dorstener Schülerinnen und Schüler auf die Frage: Was bedeutet Demokratie für mich?
Der Grundgesetzladen war kein Ausstellungsraum. Er war ein Arbeitsraum. Jugendliche aus Dorstener Schulen haben dort während der Tage des Grundgesetzes Plakate gestaltet, Modelle gebaut, Texte geschrieben. Das Grundgesetz haben sie dabei auf ihre eigene Weise durchdacht.












Eine Gruppe fragte: Was bedeutet Heimat für uns? Ihre Antwort: Deutschland plus Libyen gleich Herz. Deutschland plus Ukraine gleich Zuhause. Eine andere Klasse zerlegte Heimat in Puzzleteile: Nähe zu geliebten Menschen. Orte für Tiere. Kein Rassismus. Wählen können. Heimat als das, was man braucht, um sich sicher zu fühlen.

An einer Pinnwand stand die Frage: Was habe ich in letzter Zeit für die Demokratie getan? Die Antworten kamen auf kleinen Karten. Eine blieb im Gedächtnis: „Ich habe nicht die AfD gewählt.“

Andere Gruppen bauten ein Miniaturhaus, das Heimat und Recht zusammendenkt. Sie schufen einen Baum mit Zetteln zu Artikel 3. Sie schrieben Plakate zu Würde, Gleichberechtigung, Meinungsfreiheit. Eines fasste alles zusammen: „Deine Stimme. Deine Würde. Dein Recht.“
Für diese Jugendlichen ist das Grundgesetz kein Schulstoff. Es ist ihr Thema.

ℹ️ Der Grundgesetzladen war Teil der Dorstener Tage des Grundgesetzes (18.–23. Mai 2026) – einem Programm, das Schulen, Zivilgesellschaft und Stadt gemeinsam gestaltet haben. Den Höhepunkt bildete der Besuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der auch den Grundgesetzladen besuchte und mit Schülerinnen und Schülern ins Gespräch kam.

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